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Gedanken Unabhängige Ärzte und ihre Langzeitstudien haben offenbart, dass vegane
Ernährung für Kinder unbedenklich ist. Der Umstand, daß wir täglich genug Leid und Blutvergiessen auf diesem
Planeten haben, sollte eigentlich schon als Argument für eine vegane
Erziehung reichen. Doch es gibt wesentlich mehr, was dafür spricht. Die Kinder von heute sind die
Erwachsenen von morgen. Sollten wir sie in ein System einfügen, welches global gesehen
ein Ungleichgewicht zwischen der zweiten und der dritten Welt
aufrechterhält? Sollen wir ihnen vorgaukeln, dass es normal ist, dass für ein paar Gramm
Rindfleisch Berge von pflanzlicher Nahrung verschwendet werden, welche
in der dritten Welt ganze Familien ernähren könnten? Sollen wir die
Tierleidindustrie weiterhin für ihre Werbung Kinder missbrauchen lassen,
welche weder über die Umstände der Massentierhaltung, noch über die
gesundheitlichen Gefahren wie Darmkrebs, Laktose-Intoleranz, Brustkrebs,
Gefässverfettung u.v.m. aufgeklärt werden? Sollen wir ihnen weiterhin den
Speziesismus einimpfen, der besagt, dass es böse ist, Hunde zu essen, aber
ganz okee, wenn man Schweine isst? Eltern schauen mit ihren Kindern Tierfilme, in denen die manipulierten
Akteure "spannende Abenteuer" erleben, die Kinder schliessen die
Hauptdarsteller in ihr Herz, bangen mit ihnen, und wenn nach dem "Happy
End" der Abspann läuft, geht man mit den Kleinen zu Mac Donalds.
Zerstückelte Hühnerleichen aus Massentierhaltung heißen dort "Chicken Mac
Nuggets". Lustige Namen, die suggerieren, es gäbe nichts schöneres für ein
Huhn, als so zu enden. Seit ich von der Großstadt in ländliche Gefilde zog, lerne ich immerwieder
Menschen kennen, die als Kind auf einem Bauerhof das Schlachten von
Tieren live und ungeschnitten miterlebten. Diese Menschen bleiben stur auf
ihrem Standpunkt, die Regeln von damals gelten auch für heute, und auch
in ferner Zukunft wird es so sein, wie es schon immer war. Wie haben wir
bloss die Inquisition, die Sklaverei und den Holokaust überwunden, wenn das
Umdenken für so viele Menschen undenkbar ist? Können und sollen wir unser
gestörtes Verhältnis gegenüber nichtmenschlichen Tieren im Kontext einer
antiquierten Schweinebauernmentalität den kommenden Generationen vererben?
Die erste bemannte Marsmission steht in ihren Startlöchern und wir haben
noch immer nicht gelernt, ohne Tiere auf eigenen Beinen zu stehen, obwohl
sämtliche Alternativen für Tierleidprodukte längst erforscht und als
sinnvoll erachtet wurden. Schuld an dieser Stagnation ist nicht nur die
Tierleidindustrie und ihre schönfärbende Werbung, sondern auch eine ganze
Generation von Konsumenten, die sich ganz bewusst dümmer anstellt,
als sie ist. Immerwieder drehe ich mich in Diskussionen mit vermeintlich
vernunftbegabten Volljährigen im Kreis, komme einen Schritt voran und gehe
zwei zurück, weil Bequemlichkeit und Verwöhntsein mehr wiegen, als Ethik
und Verstand. Es ist schon recht peinlich, wie unverhohlen sich viele Menschen selbst
belügen oder gar aggressiv werden, wenn man sie dabei entlarvt.
Ich habe ehrlich gesagt Angst, dass sich eine weitere Generation in diese
"Tradition der Stagnation" einreiht, bis die Rinder uns auch das
allerletzte Bisschen Ozon aus der Atmosphäre weggefurzt haben.
Eine weitere Generation, die meint, Leistungsgesellschaft und
Tierleidfastfood gehören untrennbar zusammen... Ich wünsche mir nicht, dass die Aufklärung dieser Generation aus
Besichtigungen diverser Tierleidinstitutionen besteht. Viele Kinder würden
dann zwar ganz von selbst vegan werden, aber die psychischen Schäden durch
das Erlebte in Schlachthäusern sind kaum abzuschätzen. Ich wünsche mir,
dass diese Institutionen verschwinden, weil kein Bedarf mehr besteht. Dies
zu erreichen liegt in der Verantwortung jedes einzelnen
Erziehungsberechtigten. Ich habe meinem Patenneffen klargemacht, daß es keine Eier gibt, ohne dass
millionen männlicher Küken geschreddert werden, daß Milch und Kälbermord
zusammengehören, daß auch Ökokühe meist nur 4 Jahre alt werden und ich
habe ihm Bilder von "fixierten" Säuen gezeigt... Die Kinder von heute sind die Killer und Darmkrebspatienten von morgen
(oder auch nicht). Es liegt in unserer Hand. 
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